Neueröffnung des Lenbachhauses
Fertig: Die frisch sanierte Münchner Gemäldegalerie erstrahlt in neuem Glanz. Star-Architekt Norman Foster fügte dem Lenbachhaus einen Anbau hinzu. So bekommen die Werke des „Blauen Reiters“ jetzt noch mehr Raum. Noch vor Jahren war das Lenbachhaus ein heiterer Ort. Schon die Neo-Renaissance-Architektur des Gebäudes zeigte Lebensfreude und südländisches Temperament – ganz im Sinne ihrer Vorbilder aus der Toskana. Der idyllischen Garten inmitten des Gebäudeensembles ließ den Besucher vor dem Eintreten in das Haus entspannen und träumen. Vielleicht von einem Wassily Kandinsky oder Franz Marc. Gebäudesanierung wegen Altersschwäche Der damalige Bau des Lenbachhauses zeigte deutlich sein Alter. Schon 1929 wurde das Atelierhaus vom „Malerfürsten“ Franz von Lenbach als städtische Gemäldegalerie umgebaut. Damals rechnete man mit 10 000 Besuchern pro Jahr. Kurz vor der Sanierung waren es mehr als 450 000 Menschen. Kein Wunder, dass das Gebäude damit schlichtweg überfordert war: die Orientierung fiel schwer, Rollstuhlfahrer hatten Probleme sich überallhin zu bewegen,… gesamten Artikel lesen




